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Geldanlagen Zinsvergleich

Geldanlagen und Zinsen im direkten Vergleich

Bei einer Geldanlage muss der Anleger stets abwägen, welches Risiko er eingehen möchte und welche Rendite er sich erhofft. Die Rendite findet Ausdruck in den Zinsen, die für die Geldanlage ausgeschüttet werden.

Wer sein Portfolio gut mischen möchte, für den ist es empfehlenswert, sich von gewissen Risiken bei der Geldanlage zu entkoppeln und trotzdem auf gewisse Anlagebestandteile zu setzen, die riskanter sind, dafür aber auch auf höhere Zinsen hoffen lassen.

Zu den auf den ersten Blick langweiligeren Möglichkeiten der Geldanlage mit relativ geringem Risiko und vergleichsweise niedriger Verzinsung gelten Pfandbriefe, Anleihen oder auch Festgelder.

Pfandbriefe: Besonderer Schutz bei der Insolvenz der Bank

Für diese Form des Investments gelten bestimmte juristische Regelungen. Das besondere an dieser Form der Anlage ist, dass sie einen besonderen Schutz für den Anleger bereit hält: Sollte die Bank, die den Pfandbrief aufgelegt hat, Insolvenz anmelden müssen, so bleibt die Einlage des einzelnen Anlegers in Form der sogenannten Deckungsmasse gesichert.

Für diese Form des Investments gelten Laufzeiten zwischen drei und 30 Jahren und sind in der Regel an der Börse notiert. Wer seine Anteile vor Ablauf der Laufzeit verkaufen möchte, kann daher Gewinne einstreichen, wenn deren Kurs im Zeitablauf gestiegen ist. Es besteht aber auch das Verlustrisiko, wenn der Kurs im Zeitablauf gesunken ist. Allerdings sollten Anleger, die auf Börsengewinne spekulieren, eher in Aktien oder Fonds investieren. Bei den Pfandbriefen geht es eher darum, eine langfristige und sichere Anlage für sein Geld zu finden. Als Faustformel lässt sich sagen, dass die Rendite ähnlich hoch anzusiedeln ist wie bei Bundesanleihen aber niedriger als bei Unternehmensanleihen.

Anleihen: Feste Zinsen bei höherem Risiko

Bei Anleihen muss man unterscheiden, wer diese heraus gibt - sowohl staatliche Träger als auch Unternehmen kommen als Emittenten in Frage. In beiden Fällen gilt, dass man dem staatlichen Träger bzw. dem Unternehmen einen bestimmten Geldbetrag für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellt und dafür im Zeitablauf zuvor definierte Zinszahlungen erhält. Am Ende der Laufzeit erhält man sein eingezahltes Kapital dann wieder zurück.

Ist ein Unternehmen der Emittent, so gilt in aller Regel, dass die Verzinsung höher ausfällt als bei einem staatlichen Emittenten. Allerdings trägt der Anleger in diesem Fall auch ein höheres Risiko, was dann ja wiederum durch die höheren Zinszahlungen honoriert wird. Die Anteile, die man erwirbt, können an der Börse auch vor Beendigung der Laufzeit verkauft werden. Auch in diesem Fall gilt, dass es sowohl Chancen als auch die Risiken der Kursänderungen gibt. Und auch in diesem Fall gilt, dass es sich bei dieser Form der Anlage eher um ein langfristiges und relativ sicheres finanzielles Engagement handelt. Wer an der Börse handeln möchte, sollte sich eher alternative Formen zum Investieren suchen. Das Risiko der Anlage besteht auch darin, dass nicht sicher ist, ob ein Unternehmen die volle Laufzeit auch wirklich überlebt. Sollte es in der Zwischenzeit insolvent gehen, besteht die Gefahr, dass die eigene Anlage in Teilen oder sogar vollständig abzuschreiben ist.

Festgelder: Sicherheit und Flexibilität

Festgeld bedeutet letztlich, dass ein bestimmter Geldbetrag über einen bestimmten Zeitraum zu bestimmten Konditionen festgelegt wird. Dieser Zeitraum kann auch relativ kurz angesetzt werden. Bei vielen Banken ist es möglich, sein Geld ab 30 Tagen als Festgeld anzulegen. Damit ist Festgeld eine relativ flexible Form der Anlage. Im Geldanlagen Zinsvergleich schneidet somit das Festgeld besser ab als Tagesgeld.

Generell gilt bei dieser Form der Anlage: Je länger die Anlageform gewählt wird, umso höher ist der Zinssatz, der gewährt wird. Und in der Regel ist der gezahlte Zinssatz höher als der, der für Tagesgeld definiert wird.

Wählt man für das Festgeld einen langen, mehrjährigen Zeitraum aus, so erzielt man damit auch ordentliche Renditen - das gilt insbesondere dann, wenn man den Abschluss in einer Hochzinsphase durchführt. Die zum Zeitpunkt des Abschlusses geltenden Konditionen gelten während der gesamten Vertragslaufzeit, auch wenn das Zinsniveau im Zeitablauf sinken sollte. Wer vorzeitig aus seinem Festgeld-Vertrag aussteigen möchte, der kann das zwar tun, muss dann aber mit Gebühren rechnen, die dann die vorherigen Zinsgewinne wieder zunichte machen.

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